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Finanzen

Steuererklärung fristgerecht einreichen: So vermeiden Sie Stress

Die Frist zur Abgabe der Steuererklärung 2025 naht. Hier erfahren Sie, wie Sie rechtzeitig handeln und mögliche Probleme umgehen können.

RedaktionVerbraucher Meldungen
Job, Familie, Freizeit: Manchmal kommt das Leben dazwischen und die Zeit bis zum Ende der Abgabefrist für die Steuererklärung wird eng. Dann können Steuerzahler beim Finanzamt um Fristverlängerung bitten.
Job, Familie, Freizeit: Manchmal kommt das Leben dazwischen und die Zeit bis zum Ende der Abgabefrist für die Steuererklärung wird eng. Dann können Steuerzahler beim Finanzamt um Fristverlängerung bitten.

Die Abgabefrist für die Steuererklärung 2025 steht vor der Tür, und für viele Steuerzahler könnte es eng werden. Wer keinen steuerlichen Berater hat, muss bis zum 31. Juli 2026 seine Erklärung beim Finanzamt einreichen. Doch was tun, wenn die Zeit drängt oder wichtige Unterlagen fehlen?

Experten raten dazu, nicht in Panik zu verfallen. Daniela Karbe-Geßler vom Bund der Steuerzahler empfiehlt, aktiv zu werden, sobald klar ist, dass die Frist nicht eingehalten werden kann. Eine der einfachsten Lösungen ist der Antrag auf Fristverlängerung, der formlos, beispielsweise per Brief oder über das Online-Finanzamt Elster, gestellt werden kann.

Wichtig ist eine nachvollziehbare Begründung, wie etwa Krankheit oder fehlende Belege. Obwohl kein Anspruch auf Verlängerung besteht, zeigen sich die Finanzämter oft kooperativ, wenn der Antrag rechtzeitig eingereicht wird.

Eine weitere Möglichkeit wäre die Beauftragung eines Steuerberaters oder eines Lohnsteuerhilfevereins. In diesem Fall verlängert sich die Abgabefrist automatisch bis Anfang März 2027. Dies kann für viele eine gute Lösung sein, auch wenn kurzfristig nicht immer ein Berater verfügbar ist.

Sollten Sie es dennoch nicht schaffen, eine vollständige Erklärung einzureichen, können Sie gemäß BdSt auch eine unvollständige Erklärung abgeben. Es ist ratsam, fehlende Angaben klar zu kennzeichnen und zügig nachzureichen. So wahren Sie die Frist und vermeiden einen teuren Verspätungszuschlag, der mindestens 25 Euro pro verspätetem Monat betragen kann.

Ein frühzeitiges Handeln und das Nutzen der verschiedenen Optionen können Ihnen nicht nur finanzielle Nachteile ersparen, sondern auch wertvolle Zeit verschaffen. Lassen Sie sich nicht von den Fristen unter Druck setzen – informieren Sie sich und handeln Sie proaktiv.

mit dpa

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