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Finanzen

Freiwilligendienst: Ein Gewinn für die Rente und die Gesellschaft

Ein Freiwilligendienst bietet nicht nur wertvolle Erfahrungen, sondern auch Vorteile für die gesetzliche Rente. Ein Blick auf die finanziellen Aspekte und die gesellschaftliche Bedeutung.

RedaktionVerbraucher Meldungen
Freiwilligendienste: gut für andere – und fürs Rentenkonto. Bei FSJ, FÖJ oder BFD zahlt die Einsatzstelle Beiträge in die Rentenversicherung.
Freiwilligendienste: gut für andere – und fürs Rentenkonto. Bei FSJ, FÖJ oder BFD zahlt die Einsatzstelle Beiträge in die Rentenversicherung.

Altenpflege, Kinderbetreuung, Naturschutz: Die Möglichkeiten eines Freiwilligendienstes sind vielfältig und bieten eine wichtige Chance, sich für die Gemeinschaft einzusetzen. Doch das Engagement hat nicht nur soziale, sondern auch finanzielle Vorteile. Wer ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) absolviert oder beim Bundesfreiwilligendienst mitarbeitet, profitiert von der Einzahlungen in die Rentenversicherung, wie die Deutsche Rentenversicherung (DRV) betont.

Die Einsatzstelle übernimmt die Beiträge zur Rentenversicherung vollständig, sodass Freiwillige keinen eigenen Anteil zahlen müssen. Das ist besonders vorteilhaft, da die Freiwilligen in der gesamten sozialen Sicherung pflichtversichert sind. Neben einem monatlichen Taschengeld von bis zu 676 Euro können die Einsatzstellen auch Sachleistungen wie Unterkunft und Verpflegung anbieten, was die finanzielle Belastung für die Freiwilligen weiter minimiert.

Ein Freiwilligendienst ist somit nicht nur eine Möglichkeit, anderen zu helfen, sondern hat auch direkte Auswirkungen auf die eigene Rentenansprüche. Die Zeiten, in denen Freiwillige tätig sind, zählen zu den Mindestversicherungszeiten, die notwendig sind, um eine gesetzliche Rente zu erhalten. Je mehr Beiträge in die Rentenkasse eingezahlt werden, desto höher fällt die spätere Rente aus.

Obwohl die finanziellen Vorteile auf den ersten Blick gering erscheinen mögen, summieren sie sich über die Jahre. Ein Beispiel aus der DRV-Broschüre zeigt, dass ein FSJler, der im Jahr 2025 monatlich 490 Euro Taschengeld erhält, von seinem Arbeitgeber monatlich 91,14 Euro in die Rentenversicherung eingezahlt bekommt. Dies führt zu einer Erhöhung der späteren monatlichen Rente um 4,75 Euro.

Insgesamt lässt sich sagen, dass ein Freiwilligendienst nicht nur eine wertvolle persönliche Erfahrung ist, sondern auch eine kluge finanzielle Entscheidung für die eigene Altersvorsorge darstellt. Engagierte junge Menschen leisten nicht nur einen Beitrag zur Gesellschaft, sondern sichern sich auch selbst eine bessere finanzielle Zukunft.

mit dpa

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